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Wie die Ulmer zum Zelt kamen

Ulm in den 80er Jahren. In der Kulturszene herrscht Aufbruchstimmung. Die kleinen Clubs bieten zu wenig Platz für große Ideen: für Musik, Kabarett, Theater, Tanz, Comedy fehlen die Auftrittsorte. Ein soziokulturelles Zentrum muss her. Und aus Freiburg kommt die Idee für ein Zelt-Festival mit innovativem Kulturprogramm auf der grünen Wiese. Ein Zelt – der ideale Sommer-Spielort: Halb drinnen, halb draußen, wetterfester als ein Open Air, aber mit viel mehr Atmosphäre als eine Halle.


1985 veranstalten Ulmer Kulturmacher, unter anderem der Stadtjugendring und die Volkshochschule, die "Ulmer Alternative Kulturwoche" (ULK) mit drei Zelten: Rockmusik auf dem Münsterplatz, Kino auf der Blauinsel und Kleinkunst am Kuhberg. Und 1987 steht dann das erste ulmer zelt in der Friedrichsau, mit Künstlern wie Kraan, Georg Ringsgwandl, Mercedes Sosa und Tito Puente. 1989 wird das Kulturzentrum Roxy eröffnet. Das ulmer zelt, eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht, ist so beliebt, dass es bleibt. Bis heute.

Einmalig ist bis heute die überwiegend ehrenamtliche Organisationsform im ulmer zelt: Drei Hauptamtliche, rund 80 Ehrenamtliche, einige Honorarkräfte und rund 100 Helfer während der Spielzeit organisieren ein siebenwöchiges Festival mit drei Dutzend Abendveranstaltungen und Rahmenprogramm: Mehr Zelt geht eigentlich nicht.

Das Erfolgsrezept: Handverlesene Kultur aller Sparten auf internationalem Niveau. Offen für alle Genres, für jeden was dabei – auf der Bühne stehen authentische Künstler mit Leidenschaft, denen man den Spaß am Zelt-Auftritt anmerkt. Das Ganze in einem unschlagbaren Umfeld: Ein Zelt im Stadtpark mit Biergarten. Mehr Atmosphäre geht kaum.

 
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